Medardus

Petrus und Paulus
Pfarrei St. Medardus - Jockuschstraße 12 - 58511 Lüdenscheid - Tel. 02351 / 66400-0

Aktuelles:


14.08.2016 Einladung

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Medardus,

einige von Ihnen haben in den letzten Tagen eine Einladung erhalten, andere werden durch Aushänge oder Medienberichte auf den Pfarrentwicklungsprozess aufmerksam geworden sein. Heute wollen wir Sie noch einmal persönlich ansprechen.

Wir erleben zurzeit viel Wandel in unserer Gesellschaft, was auch Auswirkungen auf unsere Kirche hat. Dauerhaft werden Gläubigerzahlen, Personalstand und Finanzmittel immer geringer. Gleichzeitig verändert sich auch das Bild von Kirche und Seelsorge. Was die mittleren und älteren Generationen noch im gelebten Glauben erfahren haben, lässt sich vielfach heute nicht mehr in der Pastoral umsetzen oder erreicht die Menschen nicht mehr.

Deshalb hat das Bistum den Pfarrentwicklungsprozess, kurz PEP genannt, in Gang gesetzt. Wir können uns aktiv beteiligen und gemeinsam überlegen, wie wir unsere Kirche in Lüdenscheid in den kommenden Jahren wünschen und vorstellen. Wenn wir auch natürlich die vom Bistum gesetzten Rahmenbedingungen einhalten müssen, so haben wir doch die Freiheit, wirklich kreativ Ideen zu entwickeln, die speziell auf unsere Lüdenscheider Situation zugeschnitten sind. Dazu brauchen wir Ihr Mitdenken und Mitgestalten. Am Ende des Jahres 2017 werden wir dann dem Bischof ein Votum der Pfarrei unterbreiten.

Daher laden wir Sie alle zur Auftraktsveranstaltung am Freitag, den 02. September um 18 Uhr ins Bürgerforum im Rathaus herzlich ein. Hier werden Sie ausführlich über den Ablauf des Pfarrentwicklungsprozesses informiert sowie darüber, wie Sie sich selbst daran beteiligen können.

Im Namen der Koordinierungsgruppe

Ihr Pfarrer Andreas Rose


Noch Fragen hierzu? Schauen Sie hier.



12.06.2016 Eva verläßt uns ...

Wer unwissend die 11.30 Uhr-Messe besuchte, war überrascht: die Jugendband von Petrus und Paulus und viele Mitglieder des Gospelchors Heavens Gate gestalteten die heilige Messe. Und mitten drin: Jugendseelsorgerin Eva Müller. Auch wenn Eva Müller erst zum August die Gemeinde in Richtung Gelsenkirchen verlässt, feierte die Gemeinde bereits jetzt ihren offiziellen Abschied aus Lüdenscheid. Das rhythmische Geklatsche beim Singen der Halleluja-Lieder zeigte: die Gemeinde war "voll dabei". Selten hat man so viele Jugerndliche in der Messe gesehen, ein Indiz, dass die Jugendarbeit von Eva Müller sehr erfolgreich war. Nach dem Ende der Messe wurden die Highlights des 9-jährigen Lüdenscheider Lebens von Eva Müller durch Pfarrer Andreas Rose und die stellvertretende Vorsitzendedes Pfarrgemeinderats Bettina Leonidas noch einmal beleuchtet.
Danach hieß es: das Essen und Trinken wartet auf alle im Pfarrzentrum. Gespendete Salate und Kuchen und gegrillte Würstchen warteten darauf, verzehrt zu werden. Anschließend konnte jeder sich persönlich von Eva Müller verabschieden. "Nach anfänglicher Skepsis ("tiefes Sauerland") habe ich die Pfarrei mittlerweile so lieb gewonnen, dass ich überlege, meine Versetzung wieder rückgängig zu machen", meinte Eva Müller mit einem Augenzwinkern und leicht gebrochener Stimme. Alle wünschten ihr in ihrer neuen Gemeinde den gleich guten Erfolg wie hier in Lüdenscheid. Man war sich einig: "Schade, dass sie geht, es war eine gute Zeit mit ihr."

Auf dieser Seite finden Sie Fotos von der Verabschiedung.




10.06.2016 Lüdenscheider Nachrichten

LN 10.06.2016


26.05.2016

Fronleichnam 2016 - Viele hundert Christen bezeugen ihren Glauben

Bei sonnigem Wetter trafen sich wieder viele hundert Christen im Rosengarten, um mit Pfarrer Andreas Rose und seinen Mitbrüdern eine Heilige Messe zu feiern. An der anschließenden Prozession durch die Stadt nach Maria Königin beteiligten sich dieses Jahr so viele Gemeindemitgleder wie selten zuvor. Der Zug hielt an für die Segnung der Bewohner des Hauses St. Elisabeth, bevor nach dem Schlussegen 500 Ciabattabrote unter den "Mitgehern" geteilt wurden.

Fotos zeigen die beeindruckende Fronleichnamsaktion. Die Lüdenscheider Nachrichten widmete der Fronleichnamsprozession eine ganze Seite.




21.05.2016

Pfarrer Andreas Rose feiert sein 25-jähriges Priesterjubiläum

Mehr als 400 Gemeindemitgleieder der Pfarrei St. Medardus trafen sich am Samstagabend in St. Petrus und Paulus, um mit ihrem Pfarrer Andreas Rose sein 25-jähriges Proesterjubiläum zu feiern. In seiner Predigt erinnerte Pastor i.R. Horst Moritz, langjähriger Weggefährte von Andreas Rose in Duisburg, an wichtige Abschnitte seines Priesterdaseins, insbesondere an die Priesterweihe. Diese wurde seinerzeit durch Weihbischof Wolfgang Große vollzogen, da Kardinal Franz Hengsbach das Krankenbett hüten musste.
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Markus Geisbauer sowie Pfarrer Holger Reinhardt als Vertreter der evangelischen Christen Lüdenscheids wünschten dem Jubilar alles Gute. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus konnte man Pfarrer Andreas Rose persönlich gratulieren.

Mehr Fotos von den Feierlichkeiten finden Sie hier.




portal19-1 13.05.2016

Das neue PORTAL Nr. 19 ist erschienen.

Die Pfingstausgabe der Pfarrzeitschrift ist neu erschienen. Wer sie noch nicht nach zuhause geliefert bekommen hat, kann schon einmal hier durchblättern.



Maigang 2016 08.05.2016

Maigang mit dem Bischof

Der sechste Maigang des Bischof Dr. Franz-Joseph Overbeck - und der erste im Märkischen Kreis: am Sonntag trafen sich cirka 160 Katholiken aus dem gesamten Bistum auf dem Hof der Familie Gelzhäuser in Belkenschein. Nach einer kurzen Begrüßung machte sich die Gruppe auf zu einem geführten Rundweg durch die Wälder der Umgebung. Jörn Hevendehl, stellvertretender Leiter des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland informierte sachkundig über die wichtigen Funktionen des Waldes für die Umwelt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bistums




19.09.2015

Feierliche Einführung von Andreas Rose als Pfarrer von St. Medardus.

Samstagnachmittag in der Pfarrkirche St. Joseph und Medardus: alle Kirchenbesucher warten gespannt auf den feierlichen Einzug des neuen Pfarrers. Viele Messdiener - auch aus seiner alten Gemeinde - ziehen hinter dem Kreuz in die Kirche ein. Und dann sehen sie ihn zum erstenmal. Noch ein wenig schüchtern geht er, begleitet von Generalvikar Klaus Pfeffer, das erste Mal auf "seinen" Altar zu. Wie es bei der Einführung eines neuen Pfarrers üblich ist, bleibt er an den Stufen des Altars stehen. Generalvikar Pfeffer weist ihn zunächst ein, ehe er ihm die Ernennungsurkunde des Bischofs überreicht, begleitet von einem überschwänglichen Applaus seiner Gemeinde.
Andreas Rose Der neue Pfarrer stellt sich vor. Alle sind überrascht von seiner Ortskenntnis. Er kennt alle Ortsteile, alle Gemeinden, alle topografischen Regionen mit Namen und verspricht, alle Gemeinden zu besuchen - nur bei Lüdenscheid-Nord hat er Ressentiments. Dahin möchte er als bekennender Fan von Herne-West nicht freiwillig gehen.
In seiner Predigt stellt sich Pfarrer Andreas Rose als unbeschriebenes Blatt vor: Er kenne niemanden, habe keine Verwandten im Sauerland, duze sich mit niemandem - eine neutrale Vorgehensweise in eine neue Zukunft. Auch wenn er große Füße habe - in die Fußstapfen seines Vorgänger könne er nicht trete. Er hoffe aber, dass viele seinen Weg konstruktiv begleiten.

Im Anschluss an den Gottesdienst richteten Bürgermeister Dieter Dzewas, Superintendent Klaus Majoress, Martin Bindhard als Vertreter der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde, Kreisdechant Patrick Schnell und die 1. Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Markus Geisbauer und des Gemeinderats St. Joseph und Medardus Frank Schmidt Grußworte an den neuen Pfarrer von St. Medardus. Alle wünschen sie Andreas Rose eine gute Zeit in Lüdenscheid als Nachfolger des beliebten Pfarrers Johannes Broxtermann.

Im Pfarrsaal können die Gäste dem neuen Pfarrer bei einem Glas Sekt persönlich Glückwünsche überbringen. Mit seiner Offenheit hat er bereits viele für sich eingenommen.

Fotos von der Einführung des Pfarrers lassen die positive Stimmung noch einmal erleben.




Johannes Broxtermann 22.08.2015

Ein winziger Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für Johannes Broxtermann

Am Samstagabend sagte Pfarrer Johannes Broxtermann als Pfarrer seiner Pfarrei adieu. Mehr als 500 Menschen feierten mit ihm den Gottesdienst. Der Projektchor begeisterte mit schwungvollen Kirchenliedern die Gemeinde. Mit am Altar standen Kreisdechant Patrick Schnell, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Klaus Majoress, und das gesamte Pastoralteam von St. Medardus.

Im Anschluss an den Gottesdienst richteten Bürgermeister Dieter Dzewas, Klaus Majoress, Patrick Schnell und der 1. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Markus Geisbauer Grußworte an den zukünftigen Vikar von St. Medardus. Alle lobten Johannes Broxtermann als Mensch, der sein Umfeld mitgestaltet - sei es in der Komunalgemeinde oder in den Gruppen vor Ort. Immer hat er einen Blick für das, was gerade nötig ist. Als Markus Geisbauer die Anwesenden bat, die Wertschätzung für ihren Pfarrer durch einen Ablaus zu zollen, gab es kein Halten mehr: stehend applaudierte die Gemeinde langanhaltend und tief bewegt.

Im Pfarrsaal konnten sich die Gäste anschließend bei Grillfleisch und Salaten sättigen, ehe weitere Gruppen der Gemeinde ihre guten Wünsche für ihren Pfarrer anbringen konnten. Sichtlich erfreut genoß Johannes Broxtermann, noch einmal im Mittelpunkt zu stehen. Am 19. September wird er den Staffelstab an seinen Nachfolger Andreas Rose übergeben. "Begrüßen Sie ihn mit gleicher Freundlichkeit" war sein Wunsch, bevor er das Lied von Hannes Wader "Heute hier, morgen dort" anstimmte.

Fotos von der Verabschiedungsfeier lassen noch einmal die Freude lebendig werden.



09.05.2015

Quo vadis, St. Medardus?

Samstagmorgen, 10.00 Uhr, Pfarrsaal St. Medardus. Das Bistum hat neben den Hauptamtlichen der Pfarrei die Mitglieder des Kirchenvorstands, des Pfarrgemeinderats sowie der Gemeinderäte eingeladen.
Vom Bistum Essen angereist waren Dr. Michael Dörnemann, Leiter des Dezernats Pastoral im Bistum Essen, Rechtsanwalt Marcus Kleffken, designierter Nachfolger des Dezernenten im Kirchendezernats sowie Rolf Preiss-Kirtz, verantwortlich für Pfarreibegleitung und Entwicklung sozialraumorientierter Pastoral.

Es geht um die wichtige Frage: Wie können wir auch zukünftig eine lebendige Kirche sein? Sie stellt sich heute mit Macht, nachdem bereits in den Jahren 2006 – 2008 im Bistum ein gewaltiger Umstrukturierungsprozess als Antwort auf die wirtschaftliche Schieflage erfolgte, der in einer Zusammenlegung auf 43 Pfarreien mündete. Die Randbedingungen – betrachtet auf die nächsten 15 Jahre – werden sich nicht verbessern. Die Katholikenzahlen im Bistum werden von heute knapp 810.000 auf etwa 650.000 sinken. Die Zahl der Priester wird sich im gleichen Zeitraum von heute 230 nahezu halbieren.

Das Bistum geht davon aus, dass sich die Einnahmen durch Kirchensteuermittel trotz der immer geringer werdenden Mitglieder der katholischen Kirche in den nächsten 15 Jahren in etwa auf dem gleichen Stand bewegen wie heute. Erwartungsgemäß werden die Zugewinne durch Lohnsteigerungen die verringerte Anzahl der Steuern zahlenden Katholiken neutralisieren. Damit kann die Pfarrei St. Medardus auch in Zukunft mit unveränderten Schlüsselzuweisungen aus dem Bistum rechnen. Negativ werden sich die zu erwartenden Kostensteigerungen für Personal, Energie und Sachkosten sowie Rückgänge durch Spenden und Kollekten auswirken. Gleichzeitig müssen Rücklagen für den Erhalt der Gebäudesubstanz getroffen werden. Zwar beteiligt sich das Bistum an den Kosten in Höhe von 4 Mio. € jährlich für alle Gebäude im Bistum, dennoch sind im Mittel jährlich 51.000 € für große, 31.000 € für kleine historische Kirchen sowie 23.000 € für Kirchen, die in der Nachkriegszeit gebaut wurden, zurückzulegen. Rücklagen für sonstige Immobilien liegen bei ca. 1% der Herstellkosten. Das bedeutet für die Pfarrei St. Medardus mit seinen 5 Kirchen und sonstigen Gebäuden eine Rücklage von jährlich ca. 250 T€, von denen das Bistum 78.000 € übernimmt. Die Bildung von Rücklagen in dieser Größenordnung ist schon heute nicht möglich.

Um dem Anspruch ausgeglichener Haushalte gerecht zu werden, bedarf es bis 2020 einer Kostenreduktion von ca. 30%, bis 2030 um ca. 40% gegenüber 2015. Hierzu hat das Bistum keinen Masterplan, vielmehr wird ein Entscheidungsvorschlag vor Ort in der Pfarrei erwartet. Für diesen Prozess räumt das Bistum 2 Jahre ein, erst danach müssen die Maßnahmen greifen. Und hier sind alle Hauptamtlichen und Laien in der Pfarrei gefordert: bis Ende 2016 ist ein pastorales Konzept vor dem Hintergrund eines ausgeglichenen und nachhaltigen Haushalts für die Pfarrei zu erstellen. Unterstützung durch das Bistum wurde zugesagt. Während des Prozesses wird volle Transparenz erwartet. Alle Arbeitsergebnisse sollen offen kommuniziert werden, so dass sich alle Gemeindemitglieder in den Prozess einbringen können.

Die erste Phase, die Ende 2016 beendet sein soll, erarbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen eine gemeinsame Vision: Wie wollen wir 2020, 2025 und 2030 Kirche vor Ort sein? Auf Basis dieser Vision werden eine pastorale Konzeption und ein Zukunftsszenario entwickelt, die eingehend in den Gremien der Pfarrei diskutiert und letztendlich gemeinsam durch das Pastoralteam, den Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat verabschiedet werden. Nach Vorlage des Votums beim Bischof und dessen Genehmigung erfolgt ab 2018 die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen.

Im ganzen Prozess geht es nicht vorrangig um Geld, Strukturen oder Gebäude – die Ressourcen haben nur eine dienende Funktion; sondern um die Frage: Wie können wir auch zukünftig eine lebendige Kirche sein?

So wichtig Finanzen und Strukturen in der Kirche sein mögen … Was nutzen uns Gebäude und viele Strukturen, wenn kein Mensch mehr nach Gott fragt? Was nutzt eine Kirche, wenn es keine Menschen gibt, die den christlichen Glauben für sich entdecken und leben? Darum möchte ich Sie alle dazu ermutigen und einladen, unseren Weg der inneren Auseinandersetzung, des Gesprächs und Dialogs weiterzugehen. (Wort des Bischofs zum 01. Januar 2015)

Diese Anfrage geht an alle Christinnen und Christen der Pfarrei, sich in diesen Prozess einzubringen.

(Fotos: Markus Geisbauer)