Rückblick auf eine sterntastische Sternsingeraktion 2026

Mit Stern und Segen haben sich in den vergangenen Wochen Kinder und Jugendliche unserer Pfarrei auf den Weg gemacht – um den Segen zu bringen und selbst zum Segen zu werden. Die Sternsingeraktion 2026 war sterntastisch, lebendig und geprägt von Gemeinschaft, Engagement und einer starken Botschaft: Kinder stärken Kinder – Schule statt Fabrik.

 

 

⭐✨Gut vorbereitet: Kronen auf dem Kopf und ein wichtiges Thema im Herzen⭐✨

 

Schon bei den ersten Vortreffen war spürbar: Da liegt etwas Besonderes in der Luft. Kronen wurden anprobiert, Gewänder ausgesucht, Texte geübt und Rollen verteilt. Zwischen neugierigen Blicken in den Spiegeln, Freude und ersten „Majestätsproben“ begann die Sternsingerzeit.

 

Gleichzeitig ging es um mehr als die äußere Vorbereitung. Die Kinder setzten sich  mit dem Thema Kinderarbeit auseinander. In Gesprächen und Impulsen wurde deutlich, warum Sternsingen bis heute so wichtig ist: weil Kinder für Kinder eintreten, auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und Hoffnung weitertragen. So wuchs bereits beim ersten Treffen das Bewusstsein dafür, wofür sie unterwegs sein würden – als Sternsinger*innen mit Herz, Haltung und Botschaft.

 

 

⭐✨Gesendet und gestärkt: Der Aussendungsgottesdienst⭐✨

 

Im feierlichen Aussendungsgottesdienst wurden unsere Sternsingerinnen und Sternsinger offiziell auf ihren Weg geschickt. Gestärkt durch Gebet und Segen machten sie sich bereit, den Segen in die Pfarrei und weit daüber hinaus zu tragen – sichtbar, hörbar und mit ganzem Herzen.

 

 

⭐✨Unterwegs in der Pfarrei: Segen bringen. Segen sein.⭐✨

 

An den Aktionstagen waren die Kinder in der gesamten Pfarrei unterwegs: von Haustür zu Haustür, in Einrichtungen und bei vielen Begegnungen am Wegesrand.

Mit Stern, Liedern und Segensworten brachten sie Hoffnung, Freude und den Segen für das neue Jahr.

 

Dazu gehörten auch die Besuche beim Bürgermeister, in den Kindertagesstätten sowie in den Senioreneinrichtungen.

Hier wurde Sternsingen generationenübergreifend erlebbar: Überall entstanden berührende Begegnungen, offene Gespräche und spürbare Wertschätzung. Beeindruckend war nicht nur die Ausdauer der Sternsinger*innen bei Wind und Wetter, sondern vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich eingebracht haben.

 

 

⭐✨Eine besondere Mission: Das Berliner Quartett⭐✨

 

Ein besonderes Kapitel dieser Sternsingeraktion war die Spezialmission unseres „Berliner Quartetts“. Sebastian, Rebecca, Marie und Liuba vertraten unsere Pfarrei und das Bistum Essen beim Sternsingerempfang im Bundeskanzleramt.

 

Mit einem kurzen Anspiel machten sie eindrucksvoll auf das weltweite Problem der Kinderarbeit aufmerksam und brachten die klare Botschaft „Kinderrechte sind Chefsache“ ins Kanzleramt. Da Bundeskanzler Friedrich Merz kurzfristig verhindert war, nahm Kanzleramtsminister Thorsten Frei den Segen entgegen und würdigte das Engagement der Kinder. Er betonte die Bedeutung von Bildung als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und nannte die Sternsinger*innen Vorbilder für Kinder und Erwachsene.

 

Im Anschluss stand ein zusätzlicher Besuch bei Kulturminister Weimar auf dem Programm. Ein besonderer Moment war dabei der gemeinsame Blick von der Dachterrasse des Bundeskanzleramtes über Berlin. In Berlin erlebten die Sternsinger*innen: Ihr Einsatz zählt – und ihre Stimme wird gehört.

  

Neben den offiziellen Terminen und einem Sternsinger-Fotoshooting blieb auch ein wenig Zeit, Berlin zu entdecken. Gemeinsam ging es auf zwei kleine Sightseeingtouren durch die Hauptstadt. Als Dankeschön für ihren Einsatz durfte das Berliner Quartett auf den Berliner Fernsehturm fahren. Danach ging es weiter zur Weltzeituhr – und natürlich durfte auch eine echte Berliner Currywurst nicht fehlen.

 

Vor der Heimreise führte der Weg die Kinder über die Museumsinsel, mit Blick auf den Berliner Dom und vorbei an der Neuen Wache, bis zur St.-Hedwigs-Kathedrale, wo sie bei einem kurzen gemeinsamen Gebet die besondere Reise bewusst ausklingen ließen – dankbar und gestärkt.

 

 

⭐✨Sternsingen auf der großen Bühne: Neujahrsempfang der Stadt⭐✨

 

Auch beim Neujahrsempfang der Stadt waren unsere Lüdenscheider Sternsinger*innen vertreten. Mit ihrem Auftritt setzten sie ein sichtbares Zeichen für Gerechtigkeit und die Rechte von Kindern weltweit und machten nochmal deutlich, dass Kinderrechte Chefsache sind – nicht nur auf Bundesebene, sondern auch kommunal. Die Tafel mit diesem Merksatz, die bereits in Berlin an die Minister überreicht worden war, übergab das „Berliner Quartett“ auch dem Bürgermeister als bleibende Erinnerung für seinen Schreibtisch.

 

 

⭐✨Der krönende Abschluss⭐✨

 

Den Abschluss der Sternsingeraktion bildeten die Besuche der Sternsingerinnen und Sternsinger in unseren beiden Sonntagsgottesdiensten. Noch einmal trugen sie den Segen in die Mitte der Gemeinde – mit Stern, Liedern und Segensworten und sammelten Geld für notbedürftige Kinder.

 

⭐✨Ein großes Dankeschön⭐✨  

 

Diese Sternsingeraktion wäre ohne die vielen helfenden Hände hinter den Kulissen nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön gilt:

 

  • allen Sternsingerinnen und Sternsingern für ihre Zeit, ihre Freude und ihr Mitgehen
  • den Begleitpersonen für Organisation, Geduld und Unterstützung
  • allen, die vorbereitet, gebastelt, geplant, gefahren, gekocht und koordiniert haben
  • und allen, die unsere Sternsinger*innen so offen empfangen haben

 

Insgesamt wurde in unserer Pfarrei ein Spendenbetrag von 18.310,30 Euro gesammelt.
Ein starkes Zeichen der Solidarität und ein wertvoller Beitrag für Kinder in Not weltweit.

 

 

⭐✨ Durch das Mitwirken aller wurde diese Sternsingeraktion sterntastisch, segensreich und unvergesslich.⭐✨
 ⭐✨ Danke fürs Mitgehen, Mittragen und Mitstrahlen. ⭐✨

 

 

 

 

 

Bildnachweis:

3&4;8-11: © Niclas Waldheim

5: © Bistum Essen I Kerstin Bögeholz

16,21,28: © Mika Väisänen I Kindermissionswerk