Eine Gruppe von Sternsingern aus unserer Pfarrei vertrat das Bistum Essen heute (06. Januar 2026, 14:00 Uhr) beim Sternsinger Empfang im Kanzleramt. Leider konnte Bundeskanzler Friedrich Merz nicht persönlich dabei sein (er wird es bereut haben). Die vier Lüdenscheider Sternsinger waren nicht nur einfach dabei, sie durften dem Kanzleramtsminister Thorsten Frei das diesjährige Anliegen der Sternsinger in einem kleinen Anspiel vortragen.
Erste Fotogalerie: Niclas Waldheim & Weitere
Zweite Fotogalerie: Kerstin Bögeholz I Bistum Essen
Die Vorbereitungen unserer Sternsingeraktion laufen derzeit auf Hochtouren.
Ein engagiertes Team plant seit Monaten hinter den Kulissen die Aktion Dreikönigssingen auf Pfarreiebene: Materialien werden zusammengestellt, Gewänder
sortiert, Kronen vorbereitet und Termine koordiniert. Vieles davon bleibt im Verborgenen – und ist doch unverzichtbar, damit die Sternsinger*innen gut begleitet unterwegs sein können.
Noch bevor sich die Sternsinger*innen vor Ort zum ersten Mal für die Aktion 2026 treffen, liegt hinter unserem „Berliner Quartett“ bereits eine ganz besondere Vorbereitungszeit. Für ihre bevorstehende „Spezialmission“ wurde schon früh viel Einsatz gezeigt – ebenfalls meist hinter den Kulissen.
Zwischen Schule, Krippenspielproben, Chorauftritten, Hobbys und Klassenarbeiten fanden Liuba, Marie, Rebecca und Sebastian immer wieder Zeit, zusammenzukommen. Gewänder wurden ausgesucht, Kronen gestaltet, Texte gelernt, Abläufe geübt und Einsätze wiederholt – manchmal lachend, manchmal hochkonzentriert, manchmal auch ein wenig müde, aber stets mit großer Vorfreude auf das, was vor ihnen liegt.
Besonders beeindruckend war dabei der Einsatz zwischen den Tagen. Während viele diese Zeit zur Erholung nutzten, traf sich das Berliner Quartett erneut, um weiter zu proben und sich auf seine besondere Aufgabe vorzubereiten. Denn allen ist bewusst: In Berlin vertreten sie nicht nur unsere Pfarrei oder unser Bistum, sondern vor allem die Idee der Sternsingeraktion selbst – den Segen zu den Menschen zu bringen und dabei selbst zum Segen zu werden.
Doch mit ihrem Engagement standen sie nicht allein.
Hinter den Kulissen waren und sind zahlreiche helfende Hände im Einsatz:
Begleitpersonen, die Termine koordinierten, Texte erklärten und Mut machten. Menschen, die Kronen gestalteten, Gewänder herrichteten, Abläufe planten, Fotos machten, unseren Stern entwarfen oder
einfach da waren, wenn etwas fehlte. Ohne dieses große Engagement wäre weder die Fahrt nach Berlin noch die Sternsingeraktion unserer Pfarrei insgesamt möglich.
So wächst aus vielen kleinen Momenten und Handgriffen etwas Großes: Gemeinschaft, Verantwortung und die Erfahrung, Teil von etwas Besonderem zu sein.
Wenn unsere Sternsinger*innen in den kommenden Tagen unterwegs sind – egal ob in Berlin oder hier in Lüdenscheid –, dann tragen sie nicht nur Gewänder und Kronen. Sie tragen all das mit, was hier bei uns hinter den Kulissen entsteht: Zeit, Einsatz, Vertrauen – und den Auftrag, Segen zu bringen und selbst Segen zu sein.
Mehr zur Fahrt von Sebastian, Rebecca, Marie und Liuba nach Berlin und ihrem besonderen Einsatz gibt es in diesem Artikel.
Der Kirchenchor übergibt Spende
der Pfarrei am Essener Glashaus
Die Pfarrei hat gesammelt! 2.500,00€ sind dabei zusammengekommen. Diesen Betrag übergab der Kirchenchor der Gemeinde Maria Königin im Rahmen seines Jahresausflugs auf dem Burgplatz in Essen am Glashaus des WDR für die Aktion "WDR Weihnachtswunder".
Diese Aktion des WDR, die nun zum vierten Mal in Folge im Advent stattfindet, erbrachte insgesamt über 15 Millionen Euro.
Alle Fotos sind von Markus Geisbauer
Chorkonzert am Sauerfeld am 12. Dezember
"Es war ein wunderbarer Abend!"
So waren die Rückmeldungen der rund 140 Gäste beim adventlichen Chorkonzert in St. Joseph und Medardus.
"Klangvoll" - der Kirchenchor am Sauerfeld mit Kirchenmusikerin Luisa Blas - und Chornetti - geleitet von Hanno Kreft - sangen bekannte und unbekanntere Adventslieder, in mehrstimmigen Sätzen oder in raffiniertem Arrangement. So erklangen im Wechsel ganz unterschiedliche adventliche Melodien. Bei "Wir sagen euch an" oder beim abschließenden "Tochter Zion" waren alle eingeladen, mitzusingen - und taten es mit hörbarer Freude. Ein Abend, der stimmungsvoll und geistlich den Advent bereichert hat. Und unsere wieder eröffnete Pfarrkirche schien "wie dafür gemacht." Ein herzlicher Dank gilt den Chören für dieses gemeinsame Konzert.
Hier ging jeden Tag ein Türchen auf!
Fotos: Bernd Henrichs, Gabi Waibel, Thomas Butzki, Hiltrud Grötschel und Christoph Keil


Gottesdienst für Unbedachte, 13.11.2025
In jedem Jahr werden in Lüdenscheid zahlreiche Menschen ohne die Begleitung durch Angehörige oder Freunde beigesetzt. Dieser Menschen zu gedenken ist Anliegen des ökumenischen Gottesdienstes, den wir am Donnerstag, dem 13. November 2025 in St. Joseph und Medardus mit und für die Stadt Lüdenscheid, gefeiert haben.
Unter dem Leitwort „Gott spricht: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.“ gedachten die Versammelten der 40 Verstorbenen, die vom 19.10.24 bis zum 08.10.25 in unserer Stadt unbegleitet beigesetzt worden sind.
Die Andacht wurde gestaltet von Sandra Ostermann, Superintendent Dr. Christof Grote und Bürgermeister Sebastian Wagemeyer.
Während des Gottesdienstes wurden die Namen der Verstorbenen verlesen und für jeden wurde eine Kerze entzündet.
Bei den Verstorbenen handelt es sich um:
Bernd Erwin Schlüter, Dragan Pavlovic, Brigitte Hollberg-Daelemans, Friedlinde Flottmann, Friedrich-Karl Stolzenwald, Anneliese Gehnen, Christiane Cremer, Klaus Turck, Doris Hawig, Annegret Luckaardt, Ingrid Ruhnke, Horst Siegenthaler, Thomas Fischbach, Karin Kürschner, Gisela Röder, Helga Ziebert-Müller, Dieter Meffert, K.-P. Lange, Reinhard Schäfer, Gerhard Landsiedel, Heike Menke, Peter Jüngermann, Martina Nagel, Dirk Lehmann, Hartmut Gehenio, Karin Kirchner, Rolf-Peter Fischer, Gisela Gerda Birkelbach, Ingo Wilhelm, Susanne Liehr, Andreas Lück, Barbara Schäfer, Norbert Otto Mielke, Annette Ruthmann, Klaus-Henning Walz, Horst Kurz, Michael Gebauer, Ulrike Buck, Christian Ernst, Peter Lucka.
Sankt Martinsfest
Leuchtende Laternen, strahlende Augen und eine warm einladende Atmosphäre, prägten den späten Nachmittag des 09.11.2025.
Das Team Ideenkreis Kinder und Familien der Pfarrei St. Medardus hat die Veranstaltung mit viel Liebe zum Detail vorbereitet: Vom Ansetzen des Punsches über das Herstellen des Stockbrotteigs bis hin zur Gestaltung einer warmen und gemütlichen Atmosphäre – überall war spürbar wie viel Herzblut darin steckt.
Bei einem Segensgebet, das auf die Feier einstimmte, erinnerte Gemeindereferntin Sandra Ostermann daran, das Teilen und Wärme schenken, viele Gesichter und Facetten kennt und unser christliches Miteinander prägen.
Anschließend spielten Kinder das Martinsgeschehen nach, wobei das Islandpferd auf dem unser(e) junge(r) Martin(a) ritt, bei den Kleinesten, für strahlende Augen sorgte. So wurde die Geschichte des heiligen Martin auf eine ganz besondere Art und Weise lebendig.
Die Botschaft Wärme, Liebe und Freude zu schenken war an diesem Abend nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar.
Denn direkt im Anschluss machten sich rund 240 große und kleine Menschen, begleitet von den Bläsern und vielen bunten Laternen, auf den Weg zum Caritas-Altenheim Haus Elisabeth. Im dortigen Garten wurde gesungen, gelächelt und echte Freude verschenkt – ein bewegender Moment der Generationen verband.
Wieder zurück erwartete die Menschen eine gemütliche Lagerfeueratmosphäre rund um den Kirchturm von Maria Königin. Duftendes Stockbrot, süße Brezelstücke und wärmender Punsch luden zum Verweilen ein.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die dieses Fest möglich gemacht haben - den Organisierenden, den jungen Schauspieler*Innen und allen Helfenden Händen.
Es war ein Fest, das ganz im Sinne des heiligen Martin, die Herzen der Menschen erwärmt hat.
"SPIRIT us" - unter diesem Motto haben 48 Jugendliche am 27. 9.25 in der Kirche Maria Königin das Sakrament der Firmung empfangen, das ihnen Dompropst Dr. Michael Dörnemann - in Vertretung des erkrankten Weihbischofs Dr. Andreas Geßmann - spendete.
In zwei bewegenden Gottesdiensten hat der Dompropst durch Gebet und den persönlichen Zuspruch bei der Salbung mit Chrisam den Jugendlichen Gottes Geist zugesagt. Die Vorbereitung fand in Form von Gruppenstunden seit dem Frühjahr oder einer Kompaktwoche vor den Sommerferien, einer Woche in Taizé oder einem vor- und nachbereiteten Klosterwochenende in Meschede statt. Ein herzlicher Dank gilt dem engagierten Team in der Firmkatechese.
Aus Gründen des Datenschutzes veröffentlichen wir hier keine Bilder, auf denen Firmandinnen oder Firmanden zu erkennen sind.

Website von St. Medardus fällt nach 17 Jahren erstmals in fremde Hände
2008 war das Internet schon kein ganz neues Phänomen mehr, aber noch längst nicht jede Organisation und kaum eine Kirchengemeinde hatte eine eigene Webseite. Für St. Medardus änderte sich das damals – dank Günther Weiß. Seit jenem Jahr betreute er ehrenamtlich die Internetseite unserer Pfarrei und hielt sie bis heute zuverlässig aktuell.
Wie neu das Ganze damals noch wirkte, zeigte sich auf einer Gemeindewallfahrt ins Baltikum: An einem Terminal auf dem Flughafen präsentierte Günther mit einem Lächeln, dass sich die Seite tatsächlich auch von dort aus aufrufen und vor allem bearbeiten ließ. Manche staunten nicht schlecht – das Internet war eben doch noch ein kleines Abenteuer.
Über die Jahre füllte er die Seite nicht nur mit Terminen, Artikeln und Hinweisen, sondern sammelte Informationen, die manchmal gar nicht so leicht zu bekommen waren. Wenn die Pfarrei nicht von selbst etwas beisteuerte - was eher nicht passierte - bekam sie eben einen Reporter in Gestalt von Günther: Er hörte hin, machte sich Notizen, fotografierte Veranstaltungen und sorgte so dafür, dass am Ende doch etwas auf der Seite stand. Content Creator heißt das heute.
Ein Fixpunkt war donnerstags: Dann übertrug er den Pfarrbrief, pflegte Termine ein und suchte Fotos heraus. Das tat er ganz selbstverständlich, Woche für Woche, ohne viel Aufhebens. Und wenn doch einmal eine Änderung „ganz schnell“ gebraucht wurde – auch das ging, sogar im Urlaub. Zwei bis vier Stunden pro Woche kamen da schon mal zusammen, was Günther nie an die große Glocke gehängt hat, weil es für ihn wichtig war, die Seite am Laufen zu halten.
So wurde die Seite über die Jahre zu einer festen Anlaufstelle für viele. Rund hundert Besucher täglich schauen bis heute hinein, die meisten aus dem deutschsprachigen Raum, manchmal aber auch aus aller Welt. Ein Artikel schaffte es sogar, Rückmeldungen aus den USA zu bekommen.
Nun endet für Günther diese Aufgabe nach 17 Jahren. Sein Wunsch für die Zukunft: Dass die Seite auch weiterhin lebendig bleibt, aktuell ist und das neue Team genauso zuverlässig am Ball bleibt. Mit einem Augenzwinkern merkt er an: „Ganz so einfach ist das manchmal nicht.“
Danke, Günther – für Deine ruhige, beständige Arbeit im Hintergrund, die manch einer gar nicht bemerkt hat, die aber für viele so wichtig und selbstverständlich geworden ist.
Ein Wochenende mit Fest und Abschied:
Seinen 75. Geburtstag hat Pastor Hans Ferkinghoff am Samstag, 20.9. in Maria Königin mit einem großen Fest gefeiert - mit Kaffee und Kuchen, Mitbringbuffet am Abend, Festmesse mit Kirchenchor, Auftritt einer Theatergruppe und vielen, vielen Menschen, die ihm gratulieren und sich verabschieden wollten.
Denn am Sonntag haben wir ihn, nachdem er fast 20 Jahre als Pastor der Gemeinde Maria Königin in unserer Pfarrei tätig war, in den Ruhestand verabschiedet. Wieder ein bewegender Gottesdienst - mit einem sehr persönlichen Rückblick in der Predigt - und anschließendem langem Beisammensein.
Pastor Ferkinghoff dürfen wir für sein engagiertes und glaubwürdiges Wirken in St. Medardus herzlich
danken – und ihm für seinen Ruhestand allen Segen wünschen.
Pastor Ferkinghoff wird von Lüdenscheid wegziehen – er möchte aber weiterhin bei uns Dienste, vor allem Gottesdienste, übernehmen. In den kommenden Monaten wird er Vertretungsauf-gaben im
Kreisdekanat, demnächst auch wieder in Lüdenscheid übernehmen.
Markus Geisbauer hat an diesem Wochenende viele Fotos gemacht. Herzlichen Dank für die Bilder auf dieser Seite!
Ein besonderes Jubiläum wurde am 13. September gefeiert: Das Haus Sankt Josef - im Jahr 1900 als Kinderheim und Waisenhaus von der Gemeinde gegründet und damals Franziskanerinnen aus Olpe anvertraut - feierte sein 125Jähriges. Heute ist das Haus Sankt Josef ein wichtiger Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Lüdenscheid - und immer noch ist die Pfarrei alleiniger Gesellschafter.
Nach einem bunten Kinder- und Familienfest am Schättekopf feierten viele die Messfeier zum Jubiläum, für die Mitarbeitende, Bewohnerinnen und Bewohner zusammengetragen hatten, wofür das Haus Sankt Josef steht. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer gratulierte herzlich, und Stefan Schulte und Frank Lingemann für den Gesellschafter überbrachten herzliche Grüße. Anschließend gab es für Angehörige und Freunde des Hauses ein abendliches Zusammensein auf dem Kirchplatz.
Am 28. und 29. Juni haben wir das Medardusfest 2025 gefeiert. Ein paar Eindrücke gibt es hier.
Alle Bilder in dieser Galerie hat Stefan Köhler für uns gemacht. Vielen Dank!
